Physiotherapie

Therapie bei craniomandibulärer Dysfunktion
Die CMD beschreibt einen Überbegriff für Fehlregulationen im Bereich des Kiefergelenks und der beteiligten Knochen und Muskeln. Es kommt zu einem „Fehlbiss“, der zu diversen möglichen Symptomen wie z.B. Kopf – und Rückenschmerzen, Ohrgeräuschen und/oder Schwindel führen kann. Häufig ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Zahnärzten, Kieferorthopäden und Manualtherapeuten notwendig.

Manuelle Lymphdrainage
Die Lymphgefäße besitzen als Teil des lymphatischen Systems eine wichtige Funktion in der körpereigenen Abwehr und für den Flüssigkeitstransport im Körper. Sie stehen in enger Verbindung mit dem Blutkreislauf.
Durch sanfte und rhythmische Grifftechniken kann das Lymphsystem aktiviert, die Drainage gesteigert und so der Lymphabfluss verbessert werden. Eingesetzt wird die MLD hauptsächlich nach Verletzungen, Operationen und Entfernung von Lymphknoten im Rahmen einer Tumorbehandlung.

Manuelle Therapien
Durch manuelle Techniken an Muskulatur, Faszien und Gelenken können Beweglichkeit und Durchblutung verbessert werden. Verhärtungen und Verspannungen werden gelöst, Schmerzen reduziert und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.

Beckenbodentherapie
Verschiedenste Ursachen wie Überlastung, Schwangerschaft und Geburten oder neurologische Erkrankungen können zu Fehlregulationen im Bereich des Beckenbodens führen. Diese äußern sich zum Beispiel in Inkontinenz, Senkungsbeschwerden oder Schmerzen. Bestandteile der Therapie sind unter anderem Aufklärung über anatomische Strukturen, individuelle Übungen, Verbesserung des Alltagsverhaltens und Optimierung der Atmung.

Kinesiotaping
Kinesiotapes können die physiotherapeutische Behandlung als Ergänzung optimieren. Über eine Art „Lifteffekt“ der Haut kann die Durchblutung und der Stoffwechsel verbessert werden. Es wird Einfluss genommen auf Muskeln und Sehnen, Faszien, Bänder, Lymphgefäße und innere Organe.